Wenn die Zukunft die Gegenwärtigkeit besetzt – Warum der kontemplative Weg in Übergangsphasen besonders ,,durchlässig" wird
Über eine kontemplative Durchlässigkeit, für die wir heute kaum Worte haben
Es beginnt nicht mit einer großen Krise.
Nicht mit Krankheit, Verlust oder einem Schicksalsschlag.
Es beginnt mit einer Kleinigkeit.
In meinem Fall war es eine kleine Wasserpfütze vor der Dusche.
Vielleicht war sie harmlos. Vielleicht war nur eine Silikonfuge undicht. Vielleicht kündigte sie aber auch ein größeres Problem an – einen Handwerkertermin, Telefonate mit der Hausverwaltung, das Warten auf Rückrufe und Zeitfenster, in denen jemand "zwischen elf und vierzehn Uhr" vorbeikommen würde.
Objektiv betrachtet war noch gar nichts passiert.
Und dennoch war etwas geschehen.
Nicht draußen.
Sondern in mir.
Noch wenige Minuten zuvor war der Tag leicht gewesen. Ich hatte gelesen, nachgedacht und mich mit den Fragen beschäftigt, die mich seit Jahren begleiten. Es war einer jener seltenen Momente, in denen das Leben nicht auseinanderfällt, sondern sich wie aus einem einzigen inneren Strom entfaltet. Alles geschieht ohne Anstrengung. Man denkt nicht ständig über den nächsten Schritt nach. Man folgt einfach dem, was sich gerade zeigt.
Dann diese kleine Pfütze.
Und mit ihr veränderte sich nicht nur mein Tagesablauf.
Sie veränderte meinen Bewusstseinszustand.
Wer das von außen betrachtet, wird wahrscheinlich sofort eine Erklärung finden.
"Du machst dir zu viele Sorgen."
"Du bist eben empfindlich."
"Das ist normaler Terminstress."
Vielleicht würde jemand sogar sagen: "Dann meditiere doch einfach."
Ich verstehe diese Antworten. Früher hätte ich sie vermutlich selbst gegeben.
Heute weiß ich, dass sie etwas Entscheidendes übersehen.
Denn das eigentliche Problem war nicht die Dusche.
Nicht der mögliche Handwerker.
Nicht einmal der Termin.
Es war auch nicht die Angst vor der Reparatur oder davor, mit Menschen sprechen zu müssen.
Tatsächlich habe ich in meinem Leben viele Gespräche geführt. Ich habe unterrichtet, beraten und Vorträge gehalten. Selbst heute begegnen mir immer wieder Menschen spontan – beim Einkaufen, unterwegs oder im Alltag. Das alles ist selten das eigentliche Problem.
Merkwürdigerweise ist oft gerade das Spontane leichter.
Schwieriger ist etwas anderes.
Die Ankündigung.
Das Wissen, dass etwas kommen wird.
Ein erwarteter Termin in einigen Tagen.
Ein paar Anrufe: Vermieter, Hausratversicherung, Handwerker.
Ein Zeitfenster, in dem jemand irgendwann erscheinen könnte.
Von außen wirkt das beinahe lächerlich. Was macht schon ein Termin?
Und doch entsteht in mir etwas, das ich lange nicht benennen konnte.
Es ist, als würde die Zukunft bereits beginnen, die Gegenwart zu besetzen.
Äußerlich ist noch alles offen.
Innerlich nicht mehr.
Ich könnte ein Buch aufschlagen.
Ich könnte spazieren gehen.
Ich könnte schreiben.
Ich könnte still dasitzen.
Nichts davon ist verboten.
Und dennoch scheint jede dieser Möglichkeiten bereits an das Kommende gebunden zu sein.
Ich habe lange nach einem Ausdruck dafür gesucht.
Vielleicht könnte man von einer gebundenen Offenheit sprechen.
Eigentlich lebt der kontemplative Weg von einer Haltung des Nichtwissens. Nicht im Sinne von Unwissenheit, sondern im Sinne einer wachen Offenheit gegenüber dem gegenwärtigen Augenblick. Man lernt allmählich, weniger zu kontrollieren, weniger festzuhalten, weniger ständig vorauszuplanen. Das Leben wird nicht enger, sondern offener.
Gerade deshalb wirkt es paradox, dass ausgerechnet diese Offenheit plötzlich so durchlässig werden kann.
Doch genau das scheint in bestimmten Phasen des inneren Weges zu geschehen.
Ich spreche dabei bewusst nicht von jeder Form der Spiritualität. Ebenso wenig von bloßer Entspannung oder gelegentlicher Meditation. Gemeint ist ein Weg, auf dem sich der innere Schwerpunkt eines Menschen allmählich verlagert.
Viele kennen das Bild der Raupe, die sich in einen Kokon zurückzieht.
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| Bild: Suzanne D. Williams auf Unsplash |
Oft wird dieses Bild so verstanden, als wolle sich die Raupe einfach vor der Welt verstecken.
Das Gegenteil ist der Fall.
Der Kokon ist kein Rückzugsort aus Angst.
Er ist ein Schutzraum für eine Verwandlung.
Gerade weil dort etwas Neues entsteht, wird die Raupe vorübergehend durchlässiger als zuvor.
Vielleicht ist dies das Bild, das meiner Erfahrung näher kommt als jede psychologische Diagnose.
Denn ich wünsche mir keine Isolation.
Ich lehne die Welt nicht ab.
Ich halte Begegnungen mit Menschen nicht grundsätzlich für störend.
Im Gegenteil: Manche Begegnungen sind kostbar.
Es gibt Gespräche, nach denen ich innerlich klarer bin als zuvor.
Es gibt Menschen, deren Gegenwart Frieden ausstrahlt.
Es geht also nicht um Menschen an sich.
Und auch nicht um Termine an sich.
Es geht um eine besondere Form von Durchlässigkeit, die entsteht, wenn ein innerer Wandlungsprozess noch nicht abgeschlossen ist.
Von außen kann das leicht missverstanden werden.
Man könnte an Hochsensibilität denken.
Tatsächlich gibt es heute zahlreiche Bücher, Internetseiten und Beratungsangebote für hochsensible Menschen. Vieles davon beschreibt Erfahrungen, die rein oberflächlich betrachtet erstaunlich ähnlich wirken: Reizoffenheit, schnelle Erschöpfung, das Bedürfnis nach Rückzug oder Schwierigkeiten mit einer lauten Welt.
Diese Beobachtungen verdienen Aufmerksamkeit.
Und doch habe ich den Eindruck, dass sie mein Erleben nicht vollständig beschreiben.
Denn Hochsensibilität ist meist als relativ stabile Eigenschaft eines Menschen gemeint.
Was ich hier beschreibe, fühlt sich anders an.
Es ist keine Eigenschaft, mit der ich geboren wurde.
Es ist etwas, das sich auf einem langen inneren Weg verändert hat.
Je tiefer dieser Weg wurde, desto weniger ging es darum, außergewöhnliche Erfahrungen zu machen. Vielmehr verloren viele der alten inneren Sicherheiten ihre Bedeutung. Die gewohnte Art, das Leben zu organisieren, Probleme zu lösen oder geistige Übungen bewusst herbeizuführen, trat immer mehr in den Hintergrund.
Das klingt zunächst wie ein Gewinn.
Und das ist es auch.
Doch jede Entwicklung hat ihre Kehrseite.
Solange ein Baum jung ist, schützt ihn seine harte Rinde noch nicht.
Solange ein Schmetterling den Kokon gerade verlassen hat, sind seine Flügel noch nicht tragfähig.
Vielleicht gibt es auch auf dem kontemplativen Weg eine Phase, in der das Bewusstsein bereits offener geworden ist, ohne dass diese Offenheit schon ihre endgültige Stabilität gefunden hätte.
Gerade dann genügt manchmal ein scheinbar belangloser Termin, um etwas sehr Zartes zu erschüttern.
Nicht weil der Termin wichtig wäre.
Sondern weil er den Menschen aus einer inneren Bewegung herausreißt, die sich gerade erst bildet.
Vielleicht liegt hier auch ein Missverständnis vieler gut gemeinter Ratschläge.
Wer von außen sagt: "Lass dich davon doch nicht stören", setzt stillschweigend voraus, dass diese innere Offenheit jederzeit willentlich hergestellt oder aufrechterhalten werden könne.
Doch genau das scheint auf bestimmten Abschnitten des kontemplativen Weges nicht mehr der Fall zu sein.
Man kann sie nicht einfach einschalten.
Aber man kann sie verlieren.
Und wenn sie verloren geht, bleibt nicht einfach Gelassenheit zurück.
Manchmal bleibt eine eigentümliche Durchlässigkeit.
Eine Durchlässigkeit, für die unsere Alltagssprache kaum Worte kennt.
Die kontemplative Durchlässigkeit beim Übergang
Je länger ich über diese Erfahrung nachdachte, desto mehr fragte ich mich, ob frühere kontemplative Traditionen ihr vielleicht längst begegnet waren – allerdings mit einer ganz anderen Sprache, als wir sie heute verwenden.
Dabei fiel mir zunächst etwas Überraschendes auf.
Weder Johannes vom Kreuz noch Teresa von Ávila oder die klassischen indischen Lehren beschreiben ausführlich das Problem angekündigter Termine, enger Zeitfenster oder ständiger Erreichbarkeit. Das wäre auch kaum zu erwarten. Ihre Welt war eine andere. Das Leben verlief langsamer. Klöster, Einsiedeleien oder traditionelle Ashrams boten Rhythmen, die sich grundlegend von unserer heutigen Zeitordnung unterschieden.
Und doch begegnet man bei ihnen immer wieder einer anderen Beobachtung.
Sie beschreiben einen Menschen, dessen innerer Schwerpunkt sich allmählich verschiebt.
Der gewöhnliche Mensch lebt überwiegend von außen nach innen. Ereignisse bestimmen seine Aufmerksamkeit. Gedanken folgen den Anforderungen des Alltags. Das Bewusstsein springt von Aufgabe zu Aufgabe.
Der kontemplative Weg kehrt diese Bewegung langsam um.
Nicht weil die Welt unwichtig würde.
Sondern weil der Ursprung des Handelns sich verändert.
Die Aufmerksamkeit beginnt, sich an etwas Tieferem auszurichten als an der bloßen Abfolge äußerer Ereignisse.
Gerade Johannes vom Kreuz beschreibt diesen Übergang mit großer Präzision. Er unterscheidet zwischen einer Meditation, die der Mensch noch selbst vollzieht, und einer Kontemplation, die sich seiner Verfügung entzieht. Sie ist nicht das Ergebnis besonderer Techniken. Sie lässt sich weder erzwingen noch nach Belieben verlängern. Sie wird empfangen.
Ausführliche Beschreibungen der Dunklen Kontemplation finden sich in weiteren Essays.
Das bedeutet aber auch: Der Mensch verliert einen Teil seiner bisherigen Kontrolle.
Die gewohnten geistigen Werkzeuge tragen nicht mehr wie früher. Die neue Weise des Erkennens ist jedoch noch nicht dauerhaft gefestigt.
Hier liegt ein entscheidender Punkt.
Wer diese Phase nie erlebt hat, könnte meinen, der Mensch werde nun einfach immer ruhiger, gelassener und unerschütterlicher.
Die Mystiker beschreiben jedoch einen Weg.
Und ein Weg kennt Übergänge.
Gerade Übergänge besitzen eine eigentümliche Durchlässigkeit.
Teresa von Ávila beschreibt in ihrer Inneren Burg immer wieder, dass sich der Schwerpunkt der Seele verlagert. Sie zieht sich nicht deshalb von der Welt zurück, weil sie Menschen verachtet oder ihre Aufgaben ablehnt. Vielmehr entdeckt sie allmählich eine tiefere Mitte, aus der heraus sie lebt.
Äußere Pflichten verschwinden dadurch nicht.
Aber ihre Bedeutung verändert sich.
Das eigentliche Leben beginnt sich an einem anderen Ursprung auszurichten.
Auch die indischen Traditionen beschreiben eine ähnliche Bewegung.
Im Advaita Vedānta etwa wird der Geist Schritt für Schritt ruhiger, durchsichtiger und weniger an äußere Identifikationen gebunden. Das Ziel besteht nicht darin, möglichst viele spirituelle Erfahrungen zu sammeln. Vielmehr verliert das Ich allmählich seine ausschließliche Orientierung an Gedanken, Rollen und Erwartungen.
Das eigentliche Selbst – Ātman – steht jenseits der gewöhnlichen Ordnung von Zeit, Planung und Kausalität. Manche christliche Mystiker würden hier vom „inneren Menschen“ sprechen, andere von der Seele, die in Gott ruht. Die Begriffe unterscheiden sich. Die Bewegungsrichtung ist erstaunlich ähnlich.
Doch gerade hier entsteht eine Frage, die die alten Texte kaum ausdrücklich behandeln.
Was geschieht mit einem Menschen, dessen Bewusstsein sich bereits nach dieser Offenheit ausrichtet, dessen innere Stabilität aber noch nicht vollendet ist?
Vielleicht liegt genau hier die Erfahrung, die ich weiter oben beschrieben habe.
Sie ist weder bloß psychologisch noch ausschließlich spirituell.
Sie ist eine Folge eines Übergangs.
Das macht ihre Deutung so schwierig.
Von außen ähnelt sie manchmal gewöhnlicher Hochsensibilität.
Tatsächlich reagieren viele Menschen empfindlicher auf Lärm, soziale Reize oder emotionale Spannungen. Die moderne Forschung und zahlreiche Erfahrungsberichte haben dafür den Begriff der Hochsensibilität geprägt.
Es wäre jedoch vorschnell, beide Phänomene gleichzusetzen.
Die hier beschriebene Durchlässigkeit scheint nicht einfach eine angeborene Persönlichkeitseigenschaft zu sein.
Sie entsteht vielmehr dadurch, dass sich der Mensch innerlich verändert hat.
Er wird nicht empfindlicher, weil er schwächer wird.
Er wird empfindlicher, weil er offener geworden ist.
Vielleicht liegt genau darin das Paradox.
Der kontemplative Weg führt in eine größere Freiheit.
Er führt zu einer Offenheit, die weniger kontrollieren, weniger festhalten und weniger planen muss.
Gerade diese Offenheit kann jedoch in einer Übergangsphase noch nicht beständig getragen werden.
Sie ist wie ein junger Trieb, der bereits aus der Erde hervorgebrochen ist, dessen Wurzeln aber noch nicht tief genug reichen.
Deshalb genügt manchmal ein scheinbar belangloses Ereignis, um den inneren Zusammenhang vorübergehend zu erschüttern.
Nicht weil der Mensch unfähig wäre, Schwierigkeiten zu bewältigen.
Sondern weil sein Bewusstsein sich bereits an einer anderen Weise des Seins orientiert.
Vielleicht erklärt dies auch ein scheinbares Paradox.
Viele Menschen auf einem kontemplativen Weg können überraschend gut mit spontanen Ereignissen umgehen. Eine ungeplante Begegnung, eine unerwartete Frage oder eine plötzlich notwendige Entscheidung werden oft erstaunlich gelassen aufgenommen.
Schwieriger wird häufig das Gegenteil.
Die angekündigte Unterbrechung.
Nicht das Ereignis selbst bindet das Bewusstsein.
Sondern seine Erwartung.
Zwischen Gegenwart und Zukunft entsteht eine eigentümliche Spannung.
Die Offenheit bleibt bestehen – und ist doch bereits gebunden.
Vielleicht lässt sich dieser Zustand am besten als gebundene Offenheit beschreiben.
Gerade weil das Bewusstsein sich dem Nichtwissen geöffnet hat, wirkt eine festgelegte Erwartung nun anders als früher.
Sie besetzt einen inneren Raum, der zuvor frei war.
Nicht die Uhr ist das eigentliche Problem.
Sie ist nur das Medium.
Das eigentliche Thema ist Verfügbarkeit.
Nicht im organisatorischen Sinn.
Sondern als innere Verpflichtung, jederzeit aus einer tiefen Sammlung heraus in eine andere Form des Bewusstseins wechseln zu müssen.
Hier könnte eine der besonderen Herausforderungen unserer Zeit liegen.
Die alten kontemplativen Traditionen beschreiben die Verwandlung des Menschen mit großer Tiefe.
Unsere Gegenwart fügt dieser Verwandlung jedoch neue Bedingungen hinzu.
Sie verlangt ständige Erreichbarkeit.
Sie organisiert das Leben in Zeitfenstern.
Sie erwartet Planung, Reaktionsbereitschaft und dauerhafte Verfügbarkeit.
Vielleicht entsteht dadurch eine Form spiritueller Durchlässigkeit, die frühere Generationen in dieser Ausprägung kaum kannten.
Das bedeutet nicht, dass die Welt zum Feind wird.
Ebenso wenig bedeutet es, dass jede Empfindlichkeit spirituell gedeutet werden sollte.
Nicht jede seelische Belastung ist ein Zeichen inneren Wachstums. Manchmal benötigen Menschen psychologische oder medizinische Unterstützung, und das sollte niemals geringgeschätzt werden.
Umgekehrt sollte aber auch nicht jede ungewöhnliche Erfahrung vorschnell pathologisiert werden.
Vielleicht fehlen unserer Zeit gerade deshalb die passenden Worte.
Wir verfügen über Begriffe für Stress, Burnout, Angst oder Hochsensibilität.
Doch für jene eigentümliche Durchlässigkeit eines Menschen, dessen Bewusstsein sich bereits auf eine tiefere Wirklichkeit auszurichten beginnt, besitzen wir kaum noch eine Sprache.
Vielleicht besteht die Aufgabe deshalb nicht darin, diese Erfahrung vorschnell zu erklären.
Vielleicht besteht sie zunächst darin, sie überhaupt wieder wahrnehmen zu lernen.
Weitere ähnliche Beiträge von mir finden sich hier:
Kontemplation, Nervensystem und Gesellschaft: Ein Weg durch die innere Öffnung: https://stilleweg.blogspot.com/2026/04/kontemplation-und-nervensystem.html
Zwischen Einheit und Psyche: Versuch einer Beschreibung geistiger Assoziationen nach tiefer Kontemplation: https://stilleweg.blogspot.com/2026/06/geistige-assoziationen-kontemplation.html
Weiterführende Literatur
Bhagavata Purana (deutsche Ausgabe) – hinduistische Lehre über innere Freiheit & Pflicht.
Dinzelbacher, Peter: Christliche Mystik im Abendland.
Johannes vom Kreuz: Aufstieg zum Berge Karmel.
Johannes vom Kreuz: Die Dunkle Nacht der Seele.
Johannes vom Kreuz: Lebendige Liebesflamme.
Jung, Carl G. (1921): Psychologische Typen – Über die Psychologie der Mystik; Archetypen, Individuation, spirituelles Wachstum.
Jung, Carl G. (1972): Bewußtes und Unbewußtes. Beiträge zur Psychologie. Olten: Walter.
Merton, Thomas: Neue Saat der Kontemplation.
Nikolaus von Kues: De docta ignorantia / Die belehrte Unwissenheit. (3 Bände). Übersetzt von Hans Gerhard Senger und Paul Wilpert. Hamburg: Felix Meiner Verlag.
Patanjali: Yoga‑Sutra des Patañjali (Übersetzung: Georg Feuerstein). Shambhala – klassische indische Philosophie über Samadhi.
Ruh, Kurt: Geschichte der abendländischen Mystik. München: C.H. Beck, 1990–1999.
Schellenberger, Bernardin: Die Stille atmen. München: Kösel, 2014.
Sudbrack, Josef: Mystik: Erfahrung des Absoluten. Freiburg: Herder, 1992.
Teresa von Ávila: Die Innere Burg.
Vaughan-Lee, Llewellyn: transformation des Herzens. Die Lehren der Sufis. Aus dem Amerikanischen von Franziska Espinoza, Fischer Taschenbuch Band 14257

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